Konzert

Mo
04.
11.
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KEVIN MORBY (solo)

""Oh my God" hört man am besten, wenn man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll, wenn das Sein an sich mal wieder ratlos macht, ungefähr wohl so, wie der nackige Sänger da auf dem Artwork im Bett hockt. Ob in solchen Situationen der liebe Gott hilft? Dieses Album tut es jedenfalls.” Plattentests.de

Nach ausverkauften Hamburg- und Berlin-Shows Mitte Juni mit seiner fantastischen Oh My God Band Mitte Juni 2019 kommt Kevin Morby nun zum ersten Mal SOLO nach Berlin.

Mit seinen vier gefeierten Soloalben und unzähligen Platten verschiedener Zusammenarbeiten ist KEVIN MORBY zu einem wahren musikalischen Autor geworden. Jetzt liefert MORBY mit der üppigen Doppel-LP „Oh My God“ (26. April über Dead Oceans) einen grandiosen Director's Cut, sowohl episch im Umfang als auch im Sound, ab. Ein Werk, das mit Fug und Recht als bisheriger Höhepunkt seines Schaffens bezeichnet werden darf.

In seiner bisherigen Arbeit sind gewisse religiöse Themen allgegenwertig. Obwohl MORBY sich nicht im Geringsten als „religiös“ identifiziert, erkennt er in sich selbst ein spirituelles Wesen mit einer weltlichen Einstellung zum Seelenvollen. Und so setzte er sich in dem Bestreben, diesen Gedanken frontal und ein für alle Mal anzugehen, in seinen persönlichen Kirchen - Flugzeuge und Betten - hin und schrieb, was sein erstes wahres Konzeptalbum werden sollte. Wenn „Singing Saw“ KEVINs L.A.-Platte war und „City Music“ seine Ode an New York, dann lebt „Oh My God“ im Himmel, über dem Wetter, nirgendwo und überall gleichzeitig.

„Religion is around all of us,” sagt MORBY. „It’s a universal language and there is profound beauty in it. I’ve found it a useful tool within songwriting, as it’s something everyone can relate to on some level. There are religious themes or imagery in a lot of what I’ve done, so I wanted to get all of that out and speak only that language for a whole record. It’s not a born-again thing; it’s more that ‘oh my god’ is such a profound statement we all use multiple times a day and means so many different things. It’s not about an actual god but a perceived one, and it’s an outsider’s view of the human experience in terms of religion.”

Im Jahr 2016 schrieb er den Protest-Song „Beautiful Strangers“ über die verheerenden Weltereignisse dieses Jahres, in den er mehrere „oh my god’s” als Verzweiflungsschrei einführte. Der Song wurde zu seinem bisher berühmtesten Werk, und der Satz zu einem Mantra für MORBY und inspirierte ihn, den Ausruf konzeptionell in den Stoff eines ganzen Albums einzubinden. Er versuchte hervorzuheben, wie diese unsterbliche Formulierung so viel von unserer Beziehung zum Heiligen und Profanen verkörpert - wie Religion überall um uns herum ist, immer, und dass wir durch einfaches Äußern eines „OMG“ ihre Allgegenwart und Fähigkeit etwas zu ertragen, anerkennen, während wir ihre Reichweite humanisieren.

Im Januar 2017, vor der Veröffentlichung seines vierten Soloalbums „City Music“, ging MORBY für vier Tage in Brooklyn in das Studio des Produzenten Sam Cohen, um eine Handvoll Material aufzunehmen, das mit seinem üblichen Folk-meets-lo-fi-elektrischen Gitarrensound geschrieben wurde. Cohen, mit dem MORBY 2016 seinen Durchbruch mit „Singing Saw“ schaffte, hatte begonnen, die neuen Songs mit einer Business-as-usual-Mentalität aufzunehmen, als er am dritten Tag von einer Idee überrascht wurde: Anstatt das zu erschaffen, was zu „Singing Saw: Part 2“ wurde, wie wäre es denn, wenn sie alles bloß legten und nur wenige Farben verwendeten, anstatt die gesamte MORBY Rock-Palette? „Sam suggested that we make songs that sound like sonic pop-art that only have a few colors, like a Keith Haring piece,” erklärt MORBY. „My other records had tons of colors, so we decided to keep this stark, like a painting that’s black-and-white with one vibrant blue.”

Nie zuvor hat sich KEVIN auf eine solche Gesamtästhetik eingelassen, die er nun bei „OMG“ hat, vom Album Artwork bis hin zu jedem visuellen Element. So arbeitete er auch mit dem Filmemacher Chris Good (der jedes Musikvideo inszenierte) an einem Kurzfilm. Der Film zeigt MORBY während er durch eine traumhafte Serie von Begegnungen wandert - im Flugzeug, im Auto, im Diner, zu Hause im Garten - und präsentiert eine Michel-Gondry-ähnliche Vision des Albums und seiner „heiligen“ Stimmung.

„This one feels full circle, my most realized record yet,” sagt MORBY. „It’s a cohesive piece; all the songs fit under the umbrella of this religious theme. I was able to write and record the album I wanted to make. It’s one of those marks of a life: this is why I slept on floors for seven years. I’ve now gotten the keys to my own little kingdom, and I’m devoting so much of my life to music that I just want to keep it interesting. At the end of the day, the only thing I don’t want is to be bored. If someone wants to get in my face about writing a non-religious religious record? Thank god. That’s all I gotta say.”
Mo 04.11.2019   Berlin
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